Empfohlen von der "Internationalen Vermittlungsstelle für herausragende Heiler"

 

Empfohlen von der unabhängigen

"Internationalen Vermittlungsstelle

für herausragende Heiler - IVH"

 

Praxis für Geistiges Heilen

Heiler- & Lehrpraxis

Andreas Schmandt

35415 Pohlheim   |   Ludwigstr. 44

35390 Gießen      |   Goethestr. 30

 

Tel. 0 64 03 - 97 45 71

Tipp:

Meine neue "LifeCoach"-Seite

Gesundheit | LebensArt | Business

Wendezeit

Wir leben in einer Wendezeit. In allen Bereichen brechen alte starre Systeme auf- und ein. Das macht das Hinterfragen und die Auflösung eingefahrener Glaubens- und Denkmuster nötig.

Unser Land ist längst pleite, das Finanzsystem wird künstlich aufrechterhalten, das Gesundheits- und das Bildungssystem sind zusammengebrochen. Schein und Polemik regieren. In der Bundespolitik wie auf Gemeindeebene wird sich selten mit der Sache zum Wohle der Gesamtheit auseinandergesetzt. So auch hier in unserer Stadt.

Populistische Reden werden gehalten, Themen rücksichtslos ausgesessen, „Volksvertreter“ streiten sich seit Jahren untereinander, Posten werden in Hinsicht auf mögliche Abstimmungsergebnisse vergeben, Versprechen vor einer Wahl gegeben, die nicht eingehalten werden (können), Pressemitteilungen, Gegendarstellungen oder gar Anzeigen werden taktisch eingesetzt. Die Bürger sind verärgert. Politikverdrossenheit, nicht zuletzt aus dem Gefühl ignoriert zu werden und der daraus entstehenden Hilflosigkeit heraus.

Aber kaum ein (Stammtisch-) Kritiker äußert sich öffentlich dazu, steht auf und ist mündig empört. Also wird es so weitergehen!?

Mit diesem Zusammenbruch der überholten Gesellschaftsformen scheint auch unser Kultur- und Sozialsystem zusammenzubrechen. Die Menschen haben keine Zeit mehr für gemeinsames achtsames Miteinander. Desinteresse wird Toleranz genannt. Toleranz bis weit über die eigenen Grenzen und die der Gleichwertigkeit und Fairness hinaus. Mit dem Aufruf nach mehr Toleranz kann gut von wichtigeren Themen, eigenem Unvermögen, eigener Verantwortungslosigkeit, Hilflosigkeit im Umgang mit Themen und Menschen ablenken. Wer sich bewusst öffentlich tolerant zeigt, ist in diesen Zeiten ein „guter“ Mensch. Diese sogenannten „Gutmenschen“ missionieren andere und meinen zu wissen, was gut für die ist - ob die anderen wollen oder nicht. Gut meinen aus einem geprägten Denkmuster heraus, aus eigener Wahrheit und Weltanschauung heraus, ist eben nicht immer gut machen.

Parallelgesellschaften existieren hier schon längst, seit Jahrzehnten. Mit zunehmendem Einfluss, aufgebaut

auf Einschüchterung, Gewalt, Angst und Macht. Dies ist bekannt und es wird zugeschaut wie eigene Werte und Gesetze missachtet werden. Warum? Doch weder aus Großzügigkeit, Friedlichkeit, Nachsicht, Geduld und Rücksicht. Aus „Toleranz“?

Im Wort Großmütigkeit ist das Wort Mut enthalten. Mut den es braucht klar und konsequent Einhalt zu gebieten, wenn es darum geht, nicht weiter ausgenutzt zu werden.

 

Die meisten Menschen in diesem Land versuchen ihre Freizeit immer weiter auszudehnen und möglichst individuell und flexibel zu gestalten. Flexibilität wird das genannt. In Wirklichkeit ist es unverbindlicher und unpersönlicher geworden. Mehr und mehr Extremsport und Abenteuer halten Einzug. Viele Menschen wollen sich und das Leben oft nur mehr spüren, wollen sich absondern vom Rest, suchen nach Anerkennung, nehmen dafür sogar Verletzungen und Tod in Kauf. Im durchgeplanten, strukturierten Alltag scheinen wir keine bewussten Rückmeldungen vom Leben mehr zu erfahren. Oder können wir es gar nicht mehr wahrnehmen, was das Leben an sich für Abenteuer mit sich bringt? Das Abenteuer wird im Außen gesucht. Dabei ist die innere Beschäftigung mit sich, den Themen des Sinns, der Herkunft und seinem Weg, sowie der Umsetzung des Erfahrenen ins Außen eines der größten Abenteuer der Menschheit, wie wir weiter unten noch lesen können.

Neid, Missgunst, Mobbing und Konkurrenzdenken hält selbst in Familien Einzug. Quotenrenner im TV bauen auf Schadenfreude auf. Aus einem Volk von Dichtern und Denkern sind Hüter ihres Wohlstands geworden, wenn sie den überhaupt noch erreichen. Ökonomie und Ökologie sind politische Zugpferde, gefüttert durch Wahlversprechen, die jedoch in der Umsetzung zu oft politisches Kalkül bleiben.

 

Die Generation, die Krieg und Elend miterlebt hat, die mit ihrer eigenen Hände Fleiß und Arbeit für unseren Wohlstand und die freiheitlich-demokratischen Rechte gesorgt hat, wird jetzt u. a. von selbstsüchtigen, karrieregeilen Erben, egoistischen Freizeitfanatikern und durch Sinnlosigkeit und Langeweile ausgebrannte Jugendliche respektlos behandelt und wortwörtlich mit Füßen getreten, abgestellt. Verlässlichkeit, Verantwortung, Achtung, Integrität scheinen Attribute der guten alten Zeit.

Viele Menschen spüren, dass es täglich um sie herum immer unmenschlicher, respektloser, stressiger und „Sinn-loser“ zuzugehen scheint. Angst und Sorge werden genährt.

In verschiedenen bereits uralten Quellen wird diese Wendezeit als „dunkles Zeitalter“ bezeichnet, die aber in ein „goldenes Zeitalter“ übergeht.

 

Auch vor den Religionen macht diese Wendezeit keinen Halt. Hunderttausende Kirchenaustritte jährlich zeugen von großem Vertrauensverlust und Religionsverdrossenheit. Die Menschen suchen Antworten auf ihre Fragen und Ängste, die die Kirchenvertreter schon lange nicht mehr geben können.

In den letzten tausenden von Jahren wurde Religion leider zu einem Machtmittel missbraucht. Herrscher unterwerfen ihre Untergebenen. In immer mehr Regionen der Welt werden ganze Nationen durch Religionen unterdrückt. An anderen Orten durch Atheismus, respektive Sozialismus, und Konsumismus. Auch wir sollten sehr

aufpassen, dass Kirche und Staat getrennt bleiben! Das Abdriften der Menschen in Extreme ist historisch belegt. Das Abdriften der Menschen in die Ablehnung von Religion oder Verfälschung von Religion ist nichts Neues. Einige schreien daher nach der Abschaffung aller Religionen. Zumindest wenn es darum geht, dass es keine Glaubenskriege mehr gäbe, wäre das ein Weg. Auf dem Weg zur Macht bediente man sich dann aber sicher eines anderen Werkzeugs, die Menschen zu unterwerfen und in einem dienlichen Glauben zu prägen. Aber die Abschaffung der Religionen kann nicht die Lösung sein. Das atheistische Weltbild würde das Pendel nur auf die andere Seite, das entgegengesetzte Extrem, ausschlagen lassen.

 

Der momentane Übergang in das „goldene Zeitalter“ wird also auch eine andere Art von Religion mit sich bringen und brauchen. Es ist die Zeit der ganzheitlichen Spiritualität, die nichts mit oberflächlich-billigen Floskeln und Kalendersprüchen oder esoterisch angehauchtem Rosa-Wölkchen-Gehabe zu tun hat, mit „alles ist eins“, „alles ist gut“, „alles ist eine notwendige Erfahrung“. Wenn das so wäre, dann bräuchten wir nämlich keine innere Entwicklung, kein inneres Wachstum, keine Konfrontation mit dem eigenen Schatten und den Schatten der Welt, kein Unterscheiden zwischen Gut und Böse und keinen freien Willen, und es gäbe keine Verantwortung vor Gott.

All das ist natürlich mit Mut und Verantwortung verbunden und führt uns zu einem ganz bewussten Unterscheidungsvermögen – weg von der gespaltenen Einseitigkeit, hin zu ganzheitlichem Bewusstsein und den sich eröffnenden Wahrheiten. Wir Menschen benötigen die Erkenntnis überpersönlicher Lebensziele und eines Lebenssinns, der über unsere persönlichen Interessen hinausgeht.

 

Diese Wendezeit, diese „ganzheitliche R(E)volution“, diese ganzheitliche Spiritualität bringt Licht ins „Dunkel“.

Diese Revolution ist überkonfessionell. Die in der Vergangenheit durchgeführten religiösen Reformationen oder politischen Revolutionen führten meist zu immer neuen und tieferen Spaltungen. Die Menschen sollen nicht ihre Religion verlassen oder zu einer anderen bekehrt werden. Es geht vielmehr um eine Rückbesinnung auf den theistischen Kern, die Essenz ihrer jeweiligen Traditionen und die Loslösung von längst überalterten Traditionen und Dogmen.

Sicher ist das ein Abenteuer, eine große Herausforderung an uns Menschen, die in Besinnung auf gemeinsame Werte im Umgang mit sich selbst und anderen gelingen kann. Respekt, Achtsamkeit, Gleichwertigkeit, Zuverlässigkeit, Verbindlichkeit, Integrität, um nur einige zu nennen. Was ist wohl inspirierender als eine Vision, die über die eigene Begrenztheit hinausgeht?

 

Das neue goldene Zeitalter wird frei sein vom spaltenden Geist, der die Religionen und Wissenschaften der heutigen Zeit auseinander und in destruktive Extreme getrieben hat. Das ergänzende Miteinander der verschiedenen Kulturen und Religionen wird Einzug nehmen, das von den geistigen Potentialen des Menschen ausgeht.
Die spirituelle Qualität des Lebens ermöglicht eine klare Ausrichtung des Bewusstseins und damit auch eine klare Intention.

 

(Inspiriert durch und Textauszüge aus ARMIN RISI: "Einheit im Licht der Ganzheit")

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0