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Heiler- & Lehrpraxis

Andreas Schmandt

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Emotionen und Gefühle

Die meisten Krankheiten und Schmerzen entstehen durch emotionale Altlasten.
Wir alle sind geprägt durch unser Elternhaus, unser kulturelles, soziales und religiöses Umfeld. Diese Prägungen führen zu unseren Glaubens- und somit Verhaltensmustern.
Um dem gesellschaftlichen Druck stand zu halten, gleichen wir uns schon früh an. Wir werden "normal", was immer das aus Sicht der bestimmenden Mehrheit besagt. Angepasst. Wir möchten einfach "dazugehören", nicht alleine sein, gesehen und geliebt sein.

Unverarbeiteten traumatischen Wahrnehmungen, negativen Erlebnissen - besonders aus den ersten Jahren unseres Lebens - folgen weitere vielschichtige Probleme am Arbeitsplatz, in der Partnerschaft u.v.m. Die am eigenen Leib erfahrene Trauer, Wut, Enttäuschung, Verletzung, Kränkung, Rachsucht, Neid, Eifersucht, Ignoranz etc. sind die negativen zugehörigen Emotionen. Dramatische Gedankenkonzepte graben sich tief in unser Unterbewusstsein ein.

Sie setzen sich in unserem Nervensystem fest und blockieren unser Leben. Immer dann, wenn wir uns in vermeintlich ähnlichen Situationen wie damals befinden oder bevorstehende Ereignisse Angst aufgrund der damaligen Erlebnisse fördern. Das ist ein innerlich ablaufender, meist unterbewusster Prozess, ein Abgleich, der augenblicklich abläuft. Oft wird hier bei der Wahrnehmung und Einschätzung von Personen oder neuen Situationen vom Schubladendenken gesprochen.
Bleiben diese Emotionen energetisch in unserem Körpersystem gespeichert, können sie auf Dauer krank machen, denn sie steuern unseren Tagesablauf. Dies steht unserem eigenen Sein, unserer ursprünglichen Ausrichtung und unserem eigentlichen Denken meist entgegen. Als Kind spüren wir öfters, dass sich in diesen Momenten etwas nicht stimmig anfühlt, aber der Einwand der Eltern, Großeltern, später der Lehrer, Ausbilder, Partner, anderer Erwachsener oder dem gemeinschaftlichen Bewusstseinsfeld ist zu groß und überstimmt uns - wir passen uns an die "Normalität" an. Wir bekommen einen "Normalo-Filter" aufgeprägt, durch den wir zukünftige Situationen und Menschen einschätzen, einsortieren und entsprechend damit umgehen. Treten also in der Folge ähnliche Situationen auf, lernen wir deswegen immer mehr unsere eigenen Gefühle zu unterdrücken. Wir leben immer mehr in der Vergangenheit, ohne es zu wissen/spüren. Neu auf uns zukommende Situationen werden also nicht als solche neu und vorbehaltlos gelebt, sondern durch den innerlich ablaufenden Abgleich und die zugehörigen Emotionen nur als gleiche Situation mit anderen Schauspielern auf einer anderen Bühne erlebt.
Wir werden immer mehr zu Kontrollmenschen, wollen alles im Griff haben um nicht überrascht und verletzt zu werden oder vermeintlich falsch zu handeln ... ... ... doch eigentlich nur um Schmerz und Enttäuschung zu vermeiden, um von Anderen "geliebt" zu werden. Das hat jedoch mit wahrer bedingungs-loser Liebe nichts zu tun.

Der erwachsene Mensch neigt dazu aufkommende Gefühle wegzudrücken, denn ihm wurde beigebracht, etwas abzuwehren, was er nicht kennt oder ihm guttut.

Der Mensch kann sein Potential nicht ausschöpfen, Krankheiten können entstehen. Herzprobleme, Schlaganfall, Angst- und Panikattacken, Depression, Burn-out, Demenz u.v.m. 

"Wenn die Seele nicht mehr gehört wird, spricht sie über den Körper."

 

Als Kind sind wir fähiger zu fühlen. Wir sind neugierig, unvoreingenommen, frei von Sorgen und vollkommen bei und in uns. In einem Moment Himmel-hoch-jauchzend, im anderen zu-Tode-betrübt. Echt, authentisch.
Und da möchten wir als Erwachsene wieder hin, wenn wir denn erwachen und erkennen. Wieder hin ins Fühlen, in den Augenblick.

 

Und da sind wir beim entscheidenden Unterschied zwischen Emotion und Gefühl:

Emotionen sind Reaktionen, also keine schöpferische Aktion. Sie sind aus unseren Prägungen und dem inneren Abgleich mit einer Situation heraus bekannte Verhaltenseigenschaften, Reflexe. Körperliche Reaktionen auf geprägte, vermeintlich genauso wiederkehrende Situationen. Doch ein Erlebnis, ein Ereignis, wird nie genauso wieder eintreffen. Vielleicht ähnlich, wenn wir es durch unser geprägtes Verhalten wie z. B. Angst anziehen. Emotionen sind verknüpft mit Wünschen, Abneigung, Widerstand, Bewertungen, Überzeugungen u.s.w.. 
Ein Gefühl wird von uns selbst schöpferisch erschaffen und zwar grundlos. Das Gefühl entsteht aus dem inneren Raum des Nichts, aus der inneren Stille. Es ist rein und immer neu, authentisch. Es ist die Sprache der Seele, die Verbindung zu meinem wahren Ich, dem Leben an sich.
Aus einem Gefühl heraus werden keine Bedingungen gestellt und es dient immer dem höchsten Wohl aller Beteiligten. Das "Sowohl-als-auch" steht für die Offenheit und Weite eines Gefühls. Wir erhalten Antworten aus dem Raum der Stille, des "Nichts", auf die wichtigsten Fragen an das Leben an sich. Dies können wir uns so erklären, dass wir zum einen selbst keine Frage formulieren können, von der wir keine Antwort wissen und zum anderen sind wir sowieso Teil der Lebensintelligenz an sich.


99,9 % der von uns so interpretierten Gefühle sind in der Regel also Emotionen. Emotionen verbrauchen mehr Energie als sie erzeugen, sie können krank machen. Im Gegensatz zu Gefühlen, die meist auch Antrieb, Ideengeber und Motivation für unser Tun sind und gesunde, weil schöpferische, uns auf unseren Lebensweg bringende, Energie und Kraft in Bewegung bringen. Gefühlsmenschen sind freudige Menschen.


Was können wir also tun?
Neben meinen unterstützenden und vorbeugenden Angeboten in der Praxis, können wir uns wieder selbst mehr auf unseren Weg und Lebenszweck zubewegen. Sehen wir uns wieder mehr als Teil des Ganzen, verbunden mit allem was ist. Eins mit allem was ist. Gleich-wertig aber in den unzähligen Facetten des Lebens nicht gleich. Sind wir wieder "wie die Kinder" und werden wir uns wieder bewusster über unsere spirituelle Herkunft und Integrität, die uns innewohnenden Kräfte, dann bewegt sich das Leben und dessen Möglichkeiten auf uns zu.

 

"Verliere was es braucht verloren zu werden,
um zu finden was es braucht gefunden zu werden."

 

 

Herzlichst,

Andreas Schmandt

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Heilen-Lichtarbeit (Freitag, 17 Juni 2016 11:40)

    Ein sehr schöner Beitrag. Für mich ist nur eine Frage aufgetaucht: Emotionen verbrauchen mehr Energie... es gibt aber auch konstruktive Emotionen, die zwar positiv, aber dennoch aus Reaktionen von Prägungen etc entstehen. Verbrauchen sie wirklich Energie?

  • #2

    Andreas Schmandt (Mittwoch, 22 Juni 2016 09:58)

    Im Grunde genommen gibt es einfach nur "Emotionen" und "Gefühle". Negativ oder positiv ist einzig ein Zusatz, der aus unserer eigenen Betrachtung kommt; Wertung, eigene Wahrheiten. Es zählt auch hierbei die dahinterliegende Motivation.